Bezirk Neunkirchen - Niederösterreich

Letzte Ehre für Ehrenoberbrandinspektor Karl Brandstetter

Der ehemalige Langzeitkommandant der FF Zöbern, Karl Brandstetter ist am 11. April 2017 nach kurzer, schwerer Krankheit im 83. Lebensjahr verstorben. Zu seinem Begräbnis versammelten sich insgesamt an die 90 Feuerwehrkameraden aus seiner Feuerwehr Zöbern, Abordnungen aus dem Abschnitt Aspang und den umliegenden Nachbarfeuerwehren.

Nach einem feierlichen Requiem in der Pfarrkirche Zöbern wurde er neben seinen Angehörigen und Freunden von den Feuerwehrkameraden auf seinem letzten Weg begleitet. Ortskommandant Siegfried Faustmann würdigte in seiner Trauerrede die Verdienste des Verstorbenen. Er schilderte die Laufbahn des Altkommandanten und dankte für seine Leistungen um die Ortsfeuerwehr. Er versprach, ein ehrendes Andenken zu bewahren. Brandstetter trat im Jahre 1961 der FF Zöbern bei. Bereits im Jahre 1965 übernahm er das Kommando der FF Zöbern. In seine Zeit fiel die Erneuerung und Aufstockung des Fuhrparks der FF Zöbern mit dem Ankauf eines Kleinlöschfahrzeuges im Jahre 1966, ein Pinzgauer Löschfahrzeug im Jahre 1991, sowie die Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges. Nicht unerwähnt darf auch die Gründung der ersten Feuerwehrjugendgruppe im Bezirk Neunkirchen werden. Leider konnte er das 40. Gründungsjubiläum, das im heurigen Jahr begangen wird, nicht mehr erleben. Der Neubau des Feuerwehrhauses in den Jahren 1988 bis 1992 war einer seiner Höhepunkte in seiner Schaffensperiode. Im Jahre 1993 gab er das Kommando in jüngere Hände. Für diese außerordentlichen Leistungen erhielt Karl Brandstetter bereits im Jahre 1981 das Verdienstzeichen des NÖ Landesfeuerwehrverbandes 2. Klasse in Silber.

Das Ehrenzeichen für 50 Jahre verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen erhielt Brandstetter im Jahre 2011. Mit Karl Brandstetter, der über die Gemeindegrenzen hinaus als Zwirnwirt geschätzt und bekannt war, verliert die FF Zöbern einen aufrichtigen Kameraden, dessen Leben auf das Wohl seiner Feuerwehr ausgerichtet war.

Fotos und Text: Jansohn